Fragen & Antworten

Fragen zu Covent

Wer hat die App entwickelt?

  • Es ist keine native App, und es ist kein Download notwendig. Covent ist eine Teamarbeit zwischen Dräger Schweiz AG und skipp communications AG. Die Programmierung wird/wurde von den Firma skipp communications AG und Milkbook LLC durchgeführt. Die Web-Applikation wird in der Schweiz entwickelt.

Was/wer verbirgt sich hinter Covent?

  • Hinter Covent verbirgt sich Dräger Schweiz AG und skipp communications AG.

Ist der Datenschutz sichergestellt?

  • Die Daten sind verschlüsselt und vor nicht berechtigten Zugriffen geschützt. Ausserdem werden Daten fürs Monitoring entsprechend anonymisiert.

Ist das System sicher vor Missbrauch/Fälschung?

  • Es ist eine Web-Applikation, die unter covent.ch aufrufbar ist. Aufgrund der manuell durchgeführten Identitätsverifizierung wird der mögliche Missbrauch auf ein Minimum reduziert. Im gesamten Prozess ab Covent-Station bis zum Einlass ist eine Identifizierung notwendig und daher auch fälschungssicher.

Wie ist sichergestellt, dass die QR-Codes fälschungssicher sind?

  • Jeder QR Code gibts nur einmal und ist im System hinterlegt. Der QR-Code wird einmalig der Testperson zugewiesen und mit dem System abgeglichen. Mit einem gefälschten Code kann kein Testing erfolgen.

Ist die App auch für Nicht-Schweizer bzw. für Personen, die nicht in der Schweiz wohnen?

  • Ja, es benötigt eine Passnummer, welche bei ausländischen Personen manuell eingegeben werden muss.

Ist Covent auch mit Schnelltests anderer Hersteller kompatibel?

  • Ja, diese müssen jedoch gewisse Standards erfüllen, damit sie ins System aufgenommen und aktiviert werden können. Covent ist offen, validierte Schnelltests im System aufzunehmen.

Gibt es Covent nur in der Schweiz? Ist geplant, Covent auch in anderen Ländern für Veranstaltungen mit Covent einzusetzen?

  • Covent ist ein offenes System und könnte, wenn es in der Schweiz erfolgreich eingeführt wurde, auch in anderen Ländern ausgerollt werden.

Gibt es schon Interessenten/Gespräche, Covent flächendeckend in der Schweiz anzuwenden? Zeigen Branchen bereits Interesse?

  • Ja, das ist unser Ziel.

Was ist der Unterschied zu anderen Apps?

  • Bei Covent wird sichergestellt, dass alle teilnehmenden Personen beispielsweise einer Veranstaltung zu 99.9 % innerhalb der gesetzten Frist (aktuell 36 Stunden) einen Schnelltest unter Aufsicht gemacht haben. Die Auswertung des Tests erfolgt über Fachpersonen. Durch die Web-App, die QR-Codes und das manuelle Identifizieren über den gesamten Prozess ist ein Fälschen nicht möglich.

Fragen zum Test

Was kostet ein Test?

  • Die Tests werden, wenn sie in der Apotheke durchgeführt werden, wie alle anderen Tests gemäss gültiger Regelung übernommen.
  • Wird der Test «last minute» direkt bei der Veranstaltung bzw. in einem PopUp gemacht, kostet der Test CHF 40.00.

Wie lange dauert es, bis ein Testresultat vorliegt?

  • Nach Abgabe der nasalen Probe dauert es maximal 30 Minuten, bis das Resultat vorliegt und kommuniziert wurde.

Wie lange benötigt man für die Durchführung des Tests?

  • Ohne Wartezeit gilt der Richtwert von drei Minuten.

Wie sieht der Testablauf aus?

  • Der Eventteilnehmer muss sich vorgängig einmalig zu Hause oder unterwegs via Website www.covent.ch registrieren. In der Covent-Station wird die Identität mit Covent abgeglichen, dann wird der Schnelltest (QR-Code) zugewiesen. Danach wird unter Instruktion und Aufsicht der nasale Abstrich durchgeführt und der Eventteilnehmer verlässt die Apotheke. Somit können grössere Menschenansammlungen vermieden werden.

Warum wird der Dräger-Test eingesetzt?

  • Der Dräger-Schnelltest hat Merkmale, welche andere Schnelltests nicht haben. So können beispielsweise auch im Aussenbereich bei Wind seriöse Proben durchgeführt werden, da keine Tröpfchen wie bei anderen Tests manuell auf einen Teststreifen angebracht werden müssen.

Was ist, wenn ein Testresultat positiv ausfällt?

  • Ein positives Resultat sollte zusätzlich mit einem PCR-Test bestätigt werden. Bei der digitalen Zustellung eines positiven Resultates werden entsprechende Hinweise gegeben. Positive werden direkt zur BAG-Webseite und deren Empfehlung geleitet.

Was ist, wenn ein Test ungültig ist?

  • Der Test muss wiederholt werden, jedoch hat sich in der internen Pilotphase gezeigt, dass grundsätzlich alle Tests erfolgreich verlaufen.

Was ist, wenn ich ein positives Resultat erhalte und der PCR-Test zeigt negativ an?

  • In sehr seltenen Fällen, kann es vorkommen, dass ein Resultat positiv ist und der PCR-Test negativ. In diesem Fall wird der Teilnehmer keinen Zutritt zu diesem Event erhalten, da der PCR-Test erst später ausgewertet sein wird. Es bestehen keine Erstattungsansprüche.

Wer übernimmt die Kosten für die Tests?

  • Je nach dem, Bund, der entsprechende Kanton oder Selbstzahler (Ausländer ohne Krankenkasse in der Schweiz)

Was ist ein geschlossenes System?

  • Der Dräger Antigen Test SARS-CoV-2 ist leicht zu handhaben und durchzuführen. Der Schnelltest besteht aus einem Probenehmer für das schonende Sammeln der nasalen Probe und einer Testkassette für die Analyse. Alle benötigten Reagenzien sind bereits in der Testkassette enthalten. Dies ermöglicht eine Test Durchführung ohne zusätzliches Pipettieren von Reagenzien.

Wie hoch ist die Testsicherheit? Wie gross ist die Fehlerquote?

  • In klinischen Studien konnte eine Sensitivität bei einem CT Wert <26 von 96.8% und einer Spezifität von 99.7% erreicht werden.

Wie lang ist das Testergebnis gültig?

  • Für den Pilotbetrieb im Kanton Graubünden ist der Test 36 Stunden gültig: ab Vorliegen Testergebnis bis Zeitpunkt Einlass Veranstaltung.

Befreit ein negativer Test von der Maskenpflicht und den weiteren allgemeingültigen Hygiene- und Schutznassnahmen?

  • Dies ist in Abklärung mit den Behörden.

Ich bin vollständig geimpft. Muss ich trotzdem einen Test machen?

  • Ja, momentan fehlen verifizierte Studien, die von einer Testpflicht befreien.

Müssen die Tests speziell gelagert werden?

  • Ja, langfristig müssen die Tests zwischen 4 und 30 Grad Celsius gelagert werden.

Wer führt die Tests durch?

  • Die Probenentnahme führt die Testperson unter Aufsicht von geschultem Personal in der Covent-Station selbst durch. Die Auswertung wird von Fachpersonen durchgeführt und digital erfasst.

Mit welchen Apotheken/Apotheken-Ketten sind Sie im Gespräch?

  • Wir sind mit einigen Apotheken in Kontakt, Für die Pilotphase arbeiten wir bewusst mit einer kleinen ausgewählten Gruppe von Covent-Stations. Für die erste Pilotphase arbeiten wir mit der Toppharm Apotheke Masans in Chur zusammen.

Wie viele Tests können gleichzeitig durchgeführt werden?

  • Dies ist abhängig der Raumgrösse bzw. den Gegebenheiten vor Ort. Im Vordergrund stehen die Qualität und die seriöse Identifizierung der Personen.

Wenn Tests gleichzeitig sichergestellt werden, wie ist sichergestellt, dass sie nicht vertauscht werden?

  • Zu Beginn wird der persönliche Code (generierter Code anhand der Identifizierung) mit dem QR-Code des Dräger-Tests verschmolzen. Diese Methode ist deutlich sicherer als bei anderen Lösungen.

Wie und wann werden die Apotheker bzw. die Personen an der Covent-Station geschult?

  • Sobald das Schutz- und Hygienekonzept steht und abgenommen ist, sind wir bereit, Apotheken und Veranstalter in der ganzen Schweiz zu schulen.

Kann auch vor Ort/beim Event getestet werden?

  • Es wird die Möglichkeit geben, sich vor Ort testen zu lassen. Da wird es jedoch nur zu Selbstkosten (CHF 40.00, Stand April 2021) angeboten.

Wie viele Teststationen gibt es?

  • Je nach Bedarf, eine aktuelle Liste kann im Laufe Mai unter www.covent.ch eingesehen werden.

Wie viele Tests können durchschnittlich im Monat durchgeführt werden?

  • So viele wie vorhanden sind, seitens Covent-System ist das System offen.

Wer wertet die Tests in einer Covent-Station aus?

  • Fachpersonen (Apotheker, speziell geschultes und zertifiziertes Personal)

Fragen zum Pilotbetrieb

Warum ist Graubünden der erste Test-Kanton?

  • Graubünden hat eine grosse Erfahrung mit Flächentests (Firmen, Schulen etc.) und es findet seit Februar 2021 ein regelmässiger Austausch mit dem Bündner Corona Krisenstab statt.

An welchen Veranstaltungen wird der Pilot durchgeführt?

  • Dies ist aktuell in Zusammenarbeit mit skipp communications, dem Corona Krisenstab des Kantons Graubünden und der Bündner Kantonsregierung in Abklärung. Das Ziel ist es, ab ca. Mitte Mai zu starten.

Mit wie vielen Personen wird gerechnet?

  • Zwischen 100 bis 1’000 Personen je Event und Absprache mit lokaler Regierung und Covid Taskforce.

Wie vermeiden Sie grössere Menschenansammlungen?

  • Durch ein möglichst grosses Flächennetzwerk an Covent-Stations und ein optimierter Ablauf von rund drei Minuten pro Test können grössere Menschenansammlungen verteilt werden.
  • Bei Covent spielt es keine Rolle, wo in der Schweiz der Test durchgeführt wird, es muss jedoch eine Covent-zertifizierte Stelle sein. Das einzige Kriterium ist die Zeit, an dem der Test vor dem Event durchgeführt wurde.

Müssen interessierte Eventteilnehmer/Veranstalter spezielle Anforderungen erfüllen?

  • Ja, die Eventteilnehmer müssen sich bei Covent registrieren und einige Tage nach dem Event erneut testen lassen.
  • Der Veranstalter muss keine Software oder Zertifizierung haben, er kann lediglich die QR-Codes (Verschmelzung persönlicher Code mit Code des Dräger-Tests) beim Eintritt scannen. Dafür reicht ein handelsübliches Smartphone mit Internet-Zugriff.
  • Der konkrete Test-Ablauf in den Covent-Stations wird in enger Zusammenarbeit mit dem Corona-Krisenstab des Kantons Graubünden ausgearbeitet.

Gibt es nach den Events einen Abgleich, ob die Tests funktionierten?

  • Ja, die Teilnehmer müssen zwischen vier und fünf Tagen nach dem Event erneut einen Schnelltest machen. Auch dieser Prozess wird noch im Detail verifiziert und ist Bestandteil der aktuellen Pilotphase.

Besteht das Risiko, dass die Veranstaltungen zu einem Super-Spreader-Event werden?

  • Dieses Risiko besteht theoretisch, ist aber durch die Covent-Lösung auf ein absolutes Minimum reduziert.
  • Dank Covent können bereits im Vorfeld von Events auf Corona positiv getestete Personen «deklariert/gefiltert» werden.

Fragen zu Dräger

Was macht Dräger?

  • Dräger entwickelt Geräte und Lösungen, denen Menschen auf der ganzen Welt vertrauen. Denn wo immer Dräger-Produkte zum Einsatz kommen, geht es um das Wichtigste: Es geht um das Leben. Ob in der klinischen Anwendung, in der Industrie, im Bergbau, bei der Feuerwehr oder im Rettungsdienst. Dräger Produkte schützen, unterstützen und retten Leben.

Warum ist Dräger ein Spezialist für Diagnostik/Tests? Die Firma hat doch an sich nichts mit Labortechnik oder Ähnlichem zu tun?

  • Dräger ist Hersteller medizin- und sicherheitstechnischer Produkte für Einsatzkräfte diverser medizinischer Dienstleistungen. Darüber hinaus hat Dräger einen eigenen Antigen Test SARS CoV 2 entwickelt. Der Dräger Antigen Test ist ein immunchromatografischer Schnelltest zur qualitativen Detektion des SARS-CoV-2 Nukleokapsid-Protein. Mittels sanfter, nasaler Probennahme im vorderen Nasenhöhlenbereich, erhalten Sie einfach, sicher und schnell eine Aussage zu einer möglichen Infektiosität.

Was für eine Erfahrung hat Dräger?

  • Bei der Entwicklung des Dräger SARS-CoV-2 Antigen Schnelltest nutzten unsere Experten die jahrzehntelange Erfahrung aus der Herstellung des Dräger DrugCheck 3000. Auf dieser bewährten Basis wurde der Test entwickelt, damit Sie einfach, sicher und schnell testen können.